Archiv für März 2007

wieder draussen

Gestern Nach mussten wir ins Bett mit dem Wissen, dass unser Fahrzeug
ganz alleine im Hoanib steht. Da hat es Elefanten und sogar Löwen. Der
Manager der Lodge hat nur gemeint: Da ist Euer Wagen sicher, die haben
alle Angst vor den Löwen …
Am Morgen sind wir dann mit Unimog und zwei Einheimischen zu unserem
Wagen gefahren. Der Wächter am Gate hat uns schon begrüsst, mit den
Worten, dass eben noch ein Elefant da war. Tatsächlich stand dieser
hundert Meter Flussabwärts im Schilf und hat gefressen.

1. Versuch: Unimog anhängen, nach hinten rausziehen
Dauer 1.5 Stunden
Ergebniss: keinen Millimeter

2. Versuch: Unimog vorne anhängen und ziehen:
Dauer 0.5 Stunden
Ergebniss: auch nicht besser

3. Versuch: Viel Graben, Wagen anheben und Steine unter die Räder …
Dauer 3 Stunden
Ergebniss: Unser Fahrzeug ist aus eigener Kraft herausgekommen

Nun wissen wir, wie ein Fahrzeug aus dem Schlamm befreit werden kann und
dass es eine unglaubliche Arbeit ist, die wir selber nie so schnell
geschafft hätten. Eine unglaubliche Erfahrung, die zwar viel Zeit
gekostet hat, über die wir aber noch in Jahren die wildesten Geschichten
erzählen können.

Spitzmaulnashorn

Heute sind wir von Palmwag Richtung Norden, nach Sesfontain gefahren.
Schon kurz nach dem Start sind uns wieder unglaublich viele Tiere
aufgefallen, sogar Giraffen waren mit dabei. Plötzlch sieht Mirella
nicht weit neben der Strasse auch noch eines der sehr seltenen
Spitzmaulnashörner. Minutenlang ist es in unserer Nähe geblieben, so
dass wir einige Fotos machen konnten. In Sesfontain haben wir von
unserem Erlebniss erzählt. Der Manager, seit 8 Jahren hier tätig, fährt
jedes Jahr viele Male diese Strecke und hat nie eines gesehen …

Versenkt

Anschliessend haben wir uns auf den Weg Richtung Hoanib gemacht, nach
einiger Fahrt, waren wir erstaunt, dass da tatsächlich ein Gate ist. So
mussten wir für die einfahrt ins Konzezionnsgebiet (gehört auch zu
Palmwag) N$ 70.- pro Fahrzeug und 30.- pro Person bezahlen.
Der Wächter am Tor hat noch gesagt, dass der Hoanib vor zwei gelaufen
sei und noch sehr nass ist. Trotzdem sind wir hineingefahren.
Etwa 100 Meter nach dem Gate ist die erste Wasserdurchquerung, ich
wollte weiter vorne wo es weniger Wasser hatte hindurch und habe mich
gleich so festgefahren, dass das Fahrzeug auch jetzt noch da steckt.
Nach vielen Versuchen mit Sandblechen, Hijack, Schaufeln und schleppen
mit dem zweiten Fahrzeug, standen wir vor Schmutz. Das Auto hat sich
keinen Milimeter bewegt. Per Satellitentelefon haben wir in Sesfontain
um Hilfe gebeten, leider ist diese (mit einem Unimog) erst morgen
verfügbar. So sitzen wir nun in der Sesfontain Lodge im alten Deutschen
Fort und freuen uns bereits jetzt auf die morgige Schlammschlacht.

Liebe Grüsse aus der Hitze

Ausflüge um Swakopmund

Gestern haben wir die Bootstour gemacht. Neben Robben und Delfinen freuen uns immer wieder die Pelikane die neben dem Boot fliegen und aus der Hand gefüttert werden können. Einige von uns haben sich auch noch an den leckeren Austern und dem Sekt erfreut, die es zum Abschluss der Tour gab.

Anschliessend waren wir an der Düne 7 wo Ändu und Chrigu sich eine kurze Tour mit dem Quad Bike gegönnt haben. Die ersten Dünen waren noch sehr klein, doch auf der Abschlussdüne wurde es uns beim runterschauen schon schlecht. Hat trotzdem alles geklappt und viel Spass gemacht. Dass wir dabei von einem Führer begeleitet wurden hat uns den Einstieg in dieses Fahrzeug leicht gemacht.

Am Abend waren wir wie schon am Vortag mit Peter und Gisela essen. Ich bin froh verlassen wir Swakop wieder. Dann gibt es mit gutem Gewissen wieder mal Fleisch, die sehr leckeren Fische, Muscheln und Schalentiere hier sind einfach ein Muss.

Heute geht es nach einer abschliessenden Shoppingtour in den Mesumkrater, anschliessend weiter via Skelettküste nach Palmwag.

Schnelles Internet in Swakopmund

Im Moment sitzen wir im Garten des Gästehauses Secret Garden in
Swakopmund und geniessen es, dass wir hier einen kostenlosen Hotspot
zur Verfügung haben. So sind wir auch in der Lage einige Bilder in
besserer Qualität ins Blog zu stellen.

Nun werden wir einige Tage in Swakopmund verbringen um uns uf die
nächsten Nächte in der Wildniss vorzubereiten und morgen auch noch
eine Bootstour zu den Robben und Delfinen zu machen

in der Wildnis

Wir sind in der Wildnis angekommen. Erst waren wir auf dem sehr einsamen
Mirabib und nun sind wir noch einmal auf Rock Arch um die Landschaft zu
geniessen. Auf dem Weg hierher haben wir unglaublich viele Tiere
gesehen. Die Springböcke flogen beinahe über die Strasse und die
Strausse sind manchmal für hunderte Meter neben uns am rennen.

Im Sossusvlei konnten wir viele wunderbaren Fotos machen. Nach einer
Weile und einem anständigen Sundowner stand aber der Spass im
Vordergrund.

Gestern haben wir uns dan an Langzeitaufnahmen mit zusätzlicher
Lightshow versucht.

Morgen geht es weiter nach Swakopmund um wieder mal die Zivilisation und
eine Dusche zu sehen. Wir haben es nötig…

Ein Hallo aus Namiba
Andrea, Andre, Mirella und Chrigu

P.S. Heute gab es feines Filet Stroganof mit Polenta natürlich aus
unsere Buschküche.

nun sind wir vier

Seit gestern sind wir zu viert unterwegs. Wir (Andrea, Mirella, Andre
und Chrigu) haben uns auf Rooiklip verabredet und zusammen mit Lore und
Frans einige wunderbare Stunden verbracht. Auf einer sehr schönen
Campsite haben wir unter den Felsen übernachtet.

Zuvor war ich bei Archers Rock für eine Nacht mutterselen alleine. Die
Stimmung da, war sensationell. Viele vom Wind ausgehölte Felsen liegen
über ein riesiges Grasland verteilt. Die Felsen haben unglaubliche
Formen und Farben und hinter jeder Ecke oder Bodensenke sieht es wieder
anders aus. Am nächsten Morgen bin ich via Blutkoppe quer durch das
ganze Naukluft Gebiet zum Fuss des Gamsberg zu unserm Treffpunkt
gefahren. Da werden wir in ein paar Tagen zu viert nochmals
vorbeischauen.

Nun befinden wir uns in der Gegend von Solitaire um morgen zum
Sossusvlei weiter zu fahren.

Liebe Grüsse aus Namibia

P.S. Wir hatten leckeren Springbock zum Nachtessen und haben ganz
nebenbei auch noch Rostbeef im Potjie gemacht, das es morgen zum kalt
essen gibt … mmmhhhhhh

Löwen

Heute war wirklich ein Löwen Tag in der Etosha. Innerhalb einer Stunde
habe ich drei unterschiedliche Löwengruppen geshen. z.T. recht weit weg
und z.T. extrem nah. Alles haben sich in der Nähe von Okaukuejo gezeigt.
Anschliessend habe ich den Park verlassen, da ich noch einen weiten Weg
vor mir hatte.

Als Fazit zum Etosha Besuch kann ich sagen, dass er sich auf jeden Fall
gelohnt hat. Allerdings würde ich eim nächsten Mal in dieser
Jahreszeit (gegen Ende Reise ist es wahrscheinlich noch einmal so weit)
Halali auslassen und diesen Tag um Namutoni einsetzen. Da hat es ein
frisches grün und desshalb unglaublich viele Tiere. Speziell Zebras die
ich sonst eher in der Parkmitte getroffen habe sind zu hunderten in der
Gegend um Namutoni. Leider ist das Camp-Wasserloch da immer noch stark
mit Schilf zugewachsen und wird von den Tieren weniger frequentiert.
Der gestrige Abend am Wasserloch in Okakuejo war hingegen wunderschön,
auch wenn es im Vergleich zu der zweiten Jahreshälfte wenig Tiere hatte.

Nun bin ich in Karibib von wo aus ich morgen zu einer Tour ins Naukluft
starte. Mit de Ziel auf einer schönen Campsite (z.B. Rock Arch) zu
übernachten.
Am Montag treffe ich mich mit Mirella und Freunden am Gamsbergpass,
damit wir anschliessen zusammen weiterreisen können.

Chrigu

Autoscheibe gegen Elefant

Nun sitze ich am Wasserloch Goas. Im Gegensatz zu gestern ist im Moment
nichts los. Deshalb habe ich ein wenig Zeit das Blog nachzuführen.

Vorgestern hatte ich einen wunderbaren Tag in der Gegend von Namutoni.
Sehr viele Tiere wurden vom satten grün angelockt. Stundenlang konnte
ich den Springböcken, Giraffen und sehr vielen Zebras zuschauen. Am
Nachmittag wollte ich dann Richtung Andoni fahren, da wir da um diese
Jahreszeit gute Löwensichtungen hatten.
Ich bin schon um 14.00 losgefahren, damit ich genügen Zeit für die
Wasserlöcher und ein paar Loops habe.

Auf dem Weg zum Wasserloch Groot Okevi lagen schon viele
Elefantenhaufen, so war ich nicht überrascht am Wasserloch einen
Elefanten zu sehen. Leider verschwand der sehr bald. Ich hörte aber
linkerhand das typische knacken der Äste wenn Elefanten fressen, so dass
ich noch ein kleines Stück Weg um eine Kurve fuhr.
Da standen drei Elefanten ca. 30 Meter vor mir auf dem Weg.
Offensichtlich haben Sie eine kleine Pfütze genutzt um ein richtiges
Schlammloch daraus zu machen. Mit den Füssen wird der Boden gelockert un
mit dem Wasser vermischt. Die graue Brühe anschliessend über den Körper
gespritzt.
Als ich am Fotografieren war (ab und zu habe ich dabei beide Augen
geöffnet) sehe ich mit einem Auge im Sucher die Elefanten vor mir und
mit dem anderen einen grossen Elefanten im Rückspiegel. Der muss
unmittelbar hinter mir sein. So ist es auch. Er verschwindet gleich
hinter dem Auto im Busch und beginnt zu fressen. Aber schon erscheinen
die nächsten, auch ganz kleine sind mit dabei. Was nun? Vorne stehen
Elefanten die sich mit Schlamm vollspritzen, rchts der Busch mit
fressenden Elefanten, hinten eine ganze Familie und links auch wieder
Busch. Einfach stehenbleiben, warten und geniessen ist sicher das beste.
Eine riesige Elefantenkuh die sich mittlerweile auch zum Schlammbad
eingefunden hat, kommt plötzlich auf mich zu. Nicht drohend, sondern
einfach langsam aber beständig. Offensichtlich will sie an mir vorbei.
Auf einem Weg der kaum zum kreuzen von zwei Autos reicht. Je näher Sie
kommt umso mulmiger wird mir. Was tun? Irgendwann lasse ich die Scheibe
hoch. Ob das was nützt ist sicher fragwürdig…
Die Elefantenkuh macht sich immer dünner und geht ganz links am Wegrand,
so dass sie mir nicht näher zu kommen braucht als unbedingt nötig. So
kommt sie mit knapp einem Meter Abstand an mir vorbei. Sie ist einfach
riesig!
Natürlich habe ich davon wieder mal keine Fotos. Dabei hätte ich den
Elefant so gut mit dem Weitwinkel fotografiern können…

Nachdem die Elefanten davongezogen waren und sich mein Herz wieder
beruhigt hat, fuhr ich weiter Richtung Andoni. Wie schon beim letzten
Mal wurde ich nicht entäuscht. Bei der Gabelung zu den Andoni Plains
sehe ich schon von weitem zwei Löwen. Das Weibchen und das Männche
machen einen ausgepumten Eindruck. Komisch auch, dass Sie noch in der
grellen Sonne daliegen. Minuten später wird alles klar. Die Löwendame
steht auf, das Männchen hinterher und nach wenigen Sekunden ist die
Paarung vollzogen. Der Mann erhält zum Dank eine Taze ins Gesicht. Das
Weibchen dreht und rollt sich am Boden. In schlauen Büchern steht, dass
sich die Paarung bei Löwen alle 20 Minuten wiederholt … es stimmt.

So, nun habe ich schon vieles geschrieben, von den Nashörnern gestern
Abend am Halali Wasserloch, dem Sturm der plötzlich beim
Etosha-Aussichtspunkt aufgezogen ist und meine Etoshakarte mitgenommen
hat oder dem Honigdach der in der Nacht den Kübel geleer hat, erzähle
ich vielleicht ein anderes Mal mehr.

Liebe Grüsse vom Wasserloch
Chrigu

Gruesse aus Namibia

Seit drei Tagen bin ich nun in Namibia. Hier mal die ersten Zeilen
an alle Interessierten.

Schon kurz nach meiner Ankunft in Namibia habe ich von Marc erfahren,
dass weder big5 noch das Namibia-Forum und einige Kunden Seiten nicht
mehr laufen. Toll. Ein super Start!
Leider konnte ich nicht viel unternehmen ausser telefonisch mit Rat zur
Seite zu stehen. Falls es nicht geht, kann ich am Montag aus Windhoek
einige Reperaturversuche starten oder zu Hause einige Leute
kontaktieren.
Mit der Hilfe von Marc, Steffan und Christan, lief alles am Montag
Mittag wieder. Danke an alle Beteiligten! Wir hoffen alle, dass es die
letzte Unterbrechung war.

Ausser dem Internet-Problem musste ich auch noch ein Permit für den
Naukluftpark besuchen, damit ich nächstes Wochenende da
herumfahren und übernachten kann. Weil es mich interessierte habe ich
noch gefragt, ob Sie auch Etosha buchen können. Antort: Fully Booked …
Alles Ausgebucht. Naja, wir werden sehen.

Weil sich wegen dem Ausfall alles ein wenig verzögert hat, bin ich erst
spät aus Windhoek rausgekommen. Unterwegs nach Okahandja hat es zu
regnen begonnen, nur kurz zwar, aber dafür so richtig heftig. einige
Minuten hatte es Wasser auf der Strasse. Der Regen hat sich dann bis
Otijwarongo noch zweimal wiederholt. Man sieht das auch am Land, überall
ist es grün und blüht, obschon die Farmer natürlich alle viel zu wenig
Regen hatten.
Weil ich schon spät dran war habe ich auf Camping verzichtet und in
Otijwarongo in einem B&B übernachtet.

Heute morgen konnte ich enlich ein Problem lösen, dass wir schon auf der
letzten Tour hatten. Bei unserm Dachzelt … Jetzt brüllt ein Löwe in
der Nähe … ist bei der Hülle eine Naht aufgerissen. Dadurch flattert
die Hülle bei der Fahrt extrem, so dass die Naht immer mehr aufreist.
Heute morgen habe ich bemerkt, dass die Naht fast vollständig offen ist.
es musste endlich was geschehen. Also machte ich mich auf die Suche nach
einer Sattlerei. Bei jedem mal Fragen wurde ich an einen anderen Ort
verwiesen, bis ich nach ca. einer Stunde bei Otij Textiles landete. Da
war es dann überhaupt kein Problem. Hülle runter und 15 Minuten später
war alles i.O. Gekostet hat es keine 5 Franken und ist wieder wie neu.

Anschliessend bin ich in die Etosha weitergefahren. Auch hier hat es
einiges Wasser, in der Nähe von Namutoni hat es einen See, der in der
Trockenzeit natürlich nie zu sehen ist. Auch habe ich zum ersten Mal
Flamingos angetroffen. Übernachtet wird heute bei der Onguma Lodge
(ausserhalb der Etosha) auf dem Campingplatz. Die nächsten drei Nächte
habe ich aber nun auf den stattlichen Campinplätzen im Park gebucht.
Ganz ohne Probleme.

Morgen geht es auf die Suche nach dem Löwen der eben gebrüllt hat.
Diesen habe ich heute Nachmittag leider noch nicht gefunden.

Liebe Grüsse aus der Etosha
Chrigu