Archiv für April 2007
wieder in der Schweiz
Seit gestern sind wir wieder in der Schweiz. Natürlich freuen wir uns hier
über die Sonne und das Grün überall. Da wir aber vom Virus Africanum
befallen sind, können wir nicht warten, bis wir wider Richtung Namibia
ziehen können. In der Zwischenzeit wird es uns sicher auch mit dem
www.namibia-forum.ch nicht langweilig.
Neues fuers Blog
Seit einigen Tagen sind wir gar nicht mehr dazu gekommen unser Blog
weiterzuführen. Wir hatten irgendwie gar keine Zeit dafür. Die Tage
waren sehr schön, spannend und erholsam und am Abend sind wir lange
zusammengessessen und haben gequatscht. Deshalb hier noch eine kurze
Zusammenfassung was wir in den letzten Tagen erlebt haben.
Etosha: Wir waren noch zwei Tage im Etosha NP. Die Gegend um Namiutoni
war wunderschön und sehr Tierreich. Auch Löwen und Elefanten konnten wir
sehen. Speziell Andre hat sich sehr darüber gefreut.
Okonjima: Spontan haben wir uns entschlossen zwei Nächte auf Okonjima
Lodge und bei der AfriCat Foundation zu übernachten. Wir haben dabei das
Main und das Busch Camp kennengelernt. Beide Camps sind schön, das
Bush Camp auch noch luxuriös.
Wir haben viel über die Arbeit von AfriCat erfahren. Diese macht einen
sehr seriösen Eindruck. Nach eigenen Angaben, können ca. 85% der Katzen
(Gepard und Leopard) die zu AfriCat kommen wieder ausgewildert werden.
Windhoek: Gestern fuhren wir nach Windhoek. Bei Carsten Möhle haben wir
eine Stadtrundfahrt gebucht. Diese war einfach nur sensationell. Neben
einer normalen Besichtigungstour wie sie auch von andern angeboten wird,
ist ein wichtiger Teil Katatura (dem Slum von Windhoek) gewidmet.
Carsten vermittelt viel über die Bedeutung von Katatura und bringt einem
auch die Menschen nahe. Sehr Nahe waren uns die Kinder, immer mehr von
Ihnen sind auf den offenen Landrover gesprungen und haben mit uns eine
kleine Tour gemacht. Die lachenden Gesichter von den Kindern wie von uns
haben Bande gesprochen.
Der Abschluss war noch eine kleine 4×4 Tour auf einen Hügel um einen
schönen Ausblick über Windhoek zu erhalten. Um heftige Touren zu fahren,
muss man nicht einmal Windhoek verlassen!
Ondekaremba: Nun sind wir wieder auf Ondekaremba. Unsere Tour ist zu
Ende. Morgen fliegen wir nach Hause. Auch wenn wir uns sehr auf unser
Heim, die Tiere und die Menschen zu Hause freuen, ist die Zeit hier in
Namibia wieder mal viel zu schnell vergangen.
Liebe Grüsse aus Namibia
Highlight des Tages …
Seit einigen Tagen sind wir wieder in der Etosha. Ich weiss, wir
widerholen uns, aber es hat unglaublich viele Tiere. Nicht nur hie in
der Etosha, sondern auch schon auf dem Weg von Sesfontain nach Palmwag
und dann weiter nach Kamanjab. Speziell aufgefallen ist uns das Gebiet
um den Grrotbergpass. Das wir auf einer der nächsten Reise sicher eine
Station wert sein.
Das Highlight von heute war ein Leopard an seinem Riss. Nur einige Meter
neben dem Weg lag der gerissene Sprinbock im Gebüsch und der Leopard
selber war kaum weiter weg. Wir konnten eine Stunde zuschauen wie zuerst
eine Giraffe die des Weges kam die Katze störte und anschliessend die
Schakale auf den Riss aufmerksam wurden und auch einen Happen davon
wollten. Viel zu schnell ging die Sonne unter und wir mussten zurück ins
Camp Namutoni.
Als wir ins Camp zurückkamen waren Andrea und Andre bereits mit einem
leckeren Braten aus dem Potije fertig, dazu gabe es Kartoffelstock und
eine Brandy-Sauce … Mmhhhhhhh.

