Archiv für November 2007
Elefant an der Bar
Gestern sind wir von Kamanjab nach Palmwag gefahren. Wie vor einigen Jahren schon hatten wir wir auf dieser Strecke einen Platten (ein ca. 5cm langes Metallstück steckte im Reifen) und so durften uns im Reifenwechseln üben. Natürlich wieder über die Mittagszeit wenn es schön warm ist.
Kurz nachdem wir wieder fahrbereit sind, werden wir von drei Einheimischen auf Ihrem Eselkarren angehalten. Sie haben auch einen Platten, den wir natürlich im Nu pumpen.
Gegen Abend sind dann auch Annette und Christian (natürlich kennen wir Sie übers Forum) angekommen. Mit Ihnen fahren wir die nächsten Tage in die Palmwag Konzession, in den Hoanib und in den Hoarusib. Sie hatten nicht nur einen Platten. Der Reifen ist sogar bei knapp hundert km/h geplatzt. Zum Glück ist nichts passiert. Mit neuen und geflickten Reifen machen wir uns nach dem heutigen Ruhe- und Basteltag auf den Weg in die Konzession. Die nächsten Tage rechnen wir nicht damit Leute zu treffen. Für Notfälle haben wir aber sogar eine Nummer von Palmwag gekriegt.
Gestern haben wir auch noch Besuch vom Elefanten erhalten. Nach einem kurzen Check bei uns, hat es Ihn aber mehr Richtung Bar und Pool gezogen. Allerdings hatte sein Kumpel mitten in der Nacht Freude an den Büschen um Annettes und Christians Zelt gefunden. Sie haben heute morgen ein bischen übermüdet ausgesehen. Momentan ist wieder ein Oryx 5 Meter hinter mir im Flussbett. Es ist schon komisch, dass die Antilopen beim gehen vielmehr Krach machen als ein Elefant.
Grüsse von der Bar
Chrigu und Mirella
Bei den Geparden
Das schreiben ist im Moment richtig schwer. Wir treffen jeden Abend Leute und quatschen lange am Lagerfeuer. Die letzten beiden Tage haben wir einen Schnelldurchlauf durch die Etosha gemacht. Die neuen Camps angeschaut und auch einen Abend am Wasserloch in Halali verbracht. Zusammen mit vielen Elefanten, Nashorn und Löwe.
Die neuen Camps im Etosha NP sind frisach renoviert und im Moment recht schön. Die Art der Renovierung (speziell in Namutoni) ist sicher Geschmacksache. Das Fort Namutoni im neuen Look und mit Aussicht auf das neue Wasserloch (auch als Autowaschanlage bezeichnet) gefällt uns recht gut. Wir durften sogar die Aussichtsterasse besuchen. Vor einigen Wochen hätte das noch zu riesigem Ärger geführt. Ein bisschen Merkwürdig sind die zwei Meter hohen Zäune zwischen den Bungalos und auch als Abgrenzung zum Campingplatz.
Rund um Namutoni haben wir einige der bekannten Wasserlöcher angefahren und hatten sehr schöne Tiersichtungen. z.B. Löwen am Chudop-Wasserloch oder die Paradiskraniche an Klein Otevi.
Auch auf der Weiterfahrt Richtung Halali waren einige Tiere unterwegs:)
Abends am Wasserloch in Halali konnten wir ca. 100 Elefanten sehen. Es war ein dauerndes kommen und gehen. Plötzlich stand auch ein Nashorn dazwischen und später hat sich auch noch ein alter Löwe dazugesellt. Dies haben wir alles auf Video festgehalten. Leider wurde die Kamera mit Band einige Tage später an den Epupa-Fällen gestohlen.
Die Weiterfahrt nach Okaukuejo hat uns wieder einige Löwen beschert. Speziell in der Nähe der Wasserlöcher hat es Löwen im Schatten.
Das grosse Highlight waren die Elefanten und die vielen Steppentiere am Nebrownii-Wasserloch.
Leider konnten wir in Okaukuejo nicht campieren. Sorry, fully booked. So haben wir uns für das Etosha Safari Camp ca. 10 km ausserhalb des Parks entschieden. Das Essen und der Gesang der Angestellten im Camp war sehr gut. Eine tolle Alternative zur Übernachtung im Park.
Heute sind wir weiter nach Otjitotongwe gefahren um uns nach einigen Jahren wieder mal ein Bild davon zu machen. Leider haben wir schon wieder viele Overlander angetroffen. Die Bilder der Geparde sind trotzdem schön geworden.
Neben uns stehen zwei Schweizer (Tania und Patrick aus dem Urnerland) mit denen wir lecker gekocht und auch wieder viele Lagerfeuergeschichten ausgetauscht haben. Morgen in Palmwag haben wir vielleicht wieder mehr Zeit zum Blogen.
Zum Frühstück haben wir Besuch von vielen Vögeln erhalten. Die wollten unbedingt an unser Müesli ran.
Liebe Grüsse
Chrigu & Mirella
am Rand der Etosha
Nach einem leckeren Essen in der Lodge und der Bekanntschaft von Jacqueline und Rafael (zwei Schweizern auf langer Reise) sitzen wir nun auf dem Onguma Buschcamp Campingplatz und führen wieder mal unser Blog nach.
Wir haben ja schon von Midgard berichtet. Gestern morgen fuhren wir nochmals durch “unseren” Park. Irgendwie scheint das Ganze ein Flop zu sein, dabei hat es uns da gut gefallen. Wir haben einen wunderbaren Aussichtspunkt gefunden. Wahrscheinlich waren wir aber die einzigen im ganzen Park. Die Nachfrage hat gezeigt, dass an diesem Tag 76 Lodgegäste anwesend sein werden. Das klingt nach viel. Wer aber das 900 Personen Restaurant, die Pools, Tennisplätze und die grossen Pferdekoppeln gesehen hat, weiss, dass es immer noch sehr leer sein wird. Für uns auf jeden Fall ein Campingplatz für die erste Nacht, den wir uns merken werden.
Von Midgard aus, haben wir uns Richtung Waterberg auf den Weg gemacht. Einige todesmutige Kudus und eine Kuhantillope die von einem Hund gejagt wurde, wollten sich noch auf unsere Motorhaube stürzen. Zum Glück funktionieren unsere Bremsen gut. Am Waterberg haben wir Jörg getroffen, der eine Tour geleitet hat. Zusammen haben wir einige vergnügliche Stunden bei der einen oder anderen Flasche Wein gehabt. Schön, dass dieses Treffen geklappt hat.
Auf den Tipp von Jörg, sind wir heute bei Tiegerquelle in Grootfontain vorbeigefahren. Dabei handelt es sich um eine Gärtnerei mit Zimmern und Campingplatz und vor allem mit ausgezeichnetem Essen. Leider konnten wir das nicht probieren, wir hätten uns einige Stunden eher anmelden sollen. Beim nächsten Besuch in der Gegend vergessen wir das bestimmt nicht. Es hat so gut aus der Küche gerochen.
Wie gesagt, sitzen wir nun in Onguma auf dem Campingplatz. Der kostet erfreulicherweise “nur” 80 N$ pro Person obschon die Camps in der Etosha ja enorm aufgeschlagen haben. So haben wir das Geld lieber in ein gutes Essen und eine Flasche Südafrikanischen Merlot angelegt. Morgen werden wir aber die Etosha-Preise kennen lernen. Schliesslich wollen wir uns ein Bild machen, wie es nach den Umbauten und Preiserhöhungen Anfang November aussieht. Über die neuen Restaurants haben wir bisher fast nur schlechtes gehört.
Liebe Grüsse vom Rand der Etosha
Chrigu & Mirella
Sehr spezielle Campsite
Gestern sind wir zur Farm Heimat bei Dordabis gefahren. Ulli hat mir da eine SIM-Karte für unser Iridium-Telefon deponiert. Unterwegs haben wir viele dieserweisse Blüten gesehen.
Mit Rainer Seifart (Besitzer der Farm Heimat) haben wir einige schöne und interessante Stunden verbracht. Er hat uns ein bisschen von der Farm gezeigt und wir durften uns beim Schafe und Ziegen zählen versuchen.
Die Nacht haben wir im Dachzelt verbracht. Gegen morgen wurde es recht kühl. Auch heute Abend haben wir uns schon wieder warm angezogen. Es darf also gerne noch ein wenig wärmer werden!
Nun sind wir über Nebenstrassen Richtung Okahandia gefahren. Unterwegs gibt es die Midgard Lodge und Ressort. Das Ding ist riesig, für unseren Eindruck aber recht leer und ein wenig heruntergekommen. Die Campsite liegt ausserhalb in einem kleinen Gamepark und bietet mindestens hundert Personen Platz. Da sind wir nun ganz alleine und geniessen den Abend.
In “unserem” kleinen Gamepark, haben wir viel Wild gesehen, sogar die ersten Giraffen und Weissschwanzgnus waren mit dabei. Allerdings hat es mit dem Anschleichen mit der Kamera nicht so gut geklappt. Es ist einfacher mit dem Auto vorzufahren. Davor haben die Tiere weniger Angst als von uns ![]()
Am Abend haben wir noch Besuch von Motten die uns unseren Wein nicht gönnen.
Morgen geht es an den Waterberg wo wir Jörg (vom Forum) treffen. Langsam zieht es uns Richtung Norden.
Herzliche Grüsse aus dem Swakoptal
Chrigu und Mirella
P.S. Wegen dem schlechten Handy-Empfang kommt dieser Blog-Beitrag schon mal per Iridium und Satellit.
In Windhoek angekommen
Da wir am Montag schon nach Frankfurt gefahren sind und vom feinsten von Anni, Heinz und Stefan bewirtet und unterhalten wurden (VIELEN, VIELEN DANK!) war die Fahrt zum Flughafen nur ein Katzensprung. Am Flughafen war die Überraschung und Freude gross. Wir haben Sämmy und Jürgen getroffen, die uns eine gute Reise gewünscht und Grüsse ausgerichtet haben. Das macht richtig Freude. Vor dem Flug haben wir noch Jochen und Susi kennengelernt. Sie sind auch im Forum und haben Ihre erste Namibia-Reise in Angriff genommen. Dazu gibt es auch ein Blog unter:
Susi und Jochen in Namibia
Der Flug war dank der Schlaftablette im Nu vorbei. Am Flughafen wurden wir schon von Noelene erwartet die uns in Ihr Vineyard Country B&B in Klein Windhoek gefahren hat. Von da aus haben wir noch unser Auto in der Garage abgeholt. Es war wieder mal ein Service und eine neue Batterie fällig. Anschliessend sind wir in die Stadt gefahren um erste Besorgungen zu machen. Eine Tangokarte fürs Handy hatte ich schon, diese liess ich auch fürs Internet freischalten. Das hat ganz offensichtlich gut geklappt, denn über diese wird im Moment das Blog gefüllt
Kurz hat uns auch Helena vom Lake Oanob besucht. Ihr haben wir ja ein paar Flyer mitgebracht. Hoffentlich können wir am Ende der Reise da noch vorbeischauen.
Nach einem Nickerchen in unserem Zimmer haben wir einen Blick in unsere Boxen geworfen. Wir haben unser ganzes Gepäck im Auto in verschiedenen Boxen (kleine 20 Liter Boxen bis zu grossen 90 Liter Boxen, die alle stapelbar sind). So gibt es eine für Kleider, eine für Lebensmittel, eine Krimskramsbox in der vom Bauplan des Autos bis zur Wäscheleine fast alles zu finden ist und natürlich auch eine Kabelbox, eine Medizinbox oder eine Frühstückbox. Alles hat sein Plätzchen und ist bestens organisiert. Nur darf ich da nichts suchen
weil sonst das Chaos perfekt ist.
Eigentlich haben wir fast alles was wir brauchen. Die Getränke müssen noch aufgestockt werden und auch frische Lebensmittel fehlen noch. Morgen decken wir uns noch damit ein und dann geht es los.
Am Abend durfte natürlich ein Besuch im sehr vollen Joes Biergarten nicht fehlen. Der Gemsbock (Oryx) war wie immer lecker und eine gute Einstimmung auf unsere kulinarische Reise.
Liebe Grüsse aus Namibia
Chrigu & Mirella
Tschüüüüssssss
Nach einem letzten Blick vom Balkon aus über den Thunersee (eigentlich ist es ja hier auch schön
aber einfach zu kalt) freuen wir uns auf Namibia.
Heute geht es mit der Bahn nach Frankfurt um Bekannte zu besuchen und morgen fliegen wir mit der Air-Namibia direkt nach Windhoek. Mit im Gepäck sind unter anderm noch 5 kg Flyer. Einerseits vom Namibia-Forum und andererseits vom Lake Oanob. Damit nutzen wir aber unsere Grenze von 40kg voll aus. Vom Handgepäck, das natürlich durch die Kameras und das Notebook wie immer zu schwer ist sprechen wir lieber gar nicht.
Der Bahnstreik in Deutschland ist ja im Moment ausgesetzt, so dass wir mit einer problemlosen Fahrt rechnen.
Machts gut, der nächste Eintrag kommt schon aus Namibia ![]()
Chrigu & Mirella
Noch zu Hause
Unser Standort: Faulensee
Seit gestern schneit es hier in der Schweiz. Überall liegt der Schnee und auch die Temperaturen sind dementsprechend kalt. So freuen wir uns, dass es bald losgeht.
Ich habe übrigens noch den Standort in unser Blog eingebaut. Immer wenn Ihr die kleine Weltkugel seht, könnt Ihr darauf klicken und erhaltet eine Karte mit dem Standort.
Natürlich lassen sich auch die kleinen Fotos anklicken
Herzliche Grüsse
Chrigu
Ab nach Namibia
In einigen Tagen ist es endlich soweit. Es geht wieder einmal nach Namibia. Vom 19.11. bis am 20.12. sind wir unterwegs.
Genaue Reispläne haben wir nicht. Ein paar Orte möchten wir aber gerne besuchen. Das sind:
Etosha NP
Nach den Umbauarbeiten möchten wir uns ein eigenes Bild machen und vielleicht gelingt uns sogar das eine oder andere gute Tierfoto
Hoanib
während der letzten Tour sind wir im Hoanib stecken geblieben, mal schauen ob wir diesmal weiter kommen und ob man unser Loch noch sieht ![]()
In der Gegend hat es einige Wüstenelefanten und auch Wüstenlöwen, vielleicht haben wir ja Glück diese zu sehen.
Epupa-Fälle
Wir reisen nun schon seit Jahren ins südliche Afrika, bis an die Epupa-Fälle haben wir es aber bisher nie geschafft. In vier Wochen sollten wir es auch mit unserem langsamen Tempo bis da rauf schaffen.
Doros-Krater
Zwischen Twyfelfontain und Brandberg West gibt es eine 4×4-Strecke die am Doros-Krater vorbei kommt. Als wir diese vor einigen Jahren gefahren sind, hat uns die Strecke so gut gefallen, dass wir sie wieder einmal fahren möchten.
Namib-Naukluft Park
Wir waren im März überrascht wie gut es uns Landschaftlich gefallen hat und dass wir so viele Tiere gesehen haben. Nun möchten wir wissen, ob das auch jetzt, am Ende der Trockenzeit noch so ist. Sollte es schon geregnet haben und grün spriessen, wird es sowieso wunderschön.
Freunde und Bekannte
Durch die letzten Reisen haben wir mittlerweile einige Bekanntschaften und Freunde in Namibia, die wir wieder mal besuchen möchten. Und auch übers Namibia-Forum hat es einige Kontakte gegeben. Mal schauen, wen wir tatsächlich unterwegs alles treffen.
Auf alle Fälle freuen wir uns auf eine weitere unvergessliche Tour. Wie wir das schon die letzten Male gemacht haben, versuchen wir unser Blog von unterwegs zu füttern. Schau einfach wieder mal vorbei
Liebe Grüsse
Chrigu & Mirella

