Archiv für März 2010
Wieder mal ein paar Fotos
Hier wieder mal ein paar Bilder aus Namibia.
Rosenpapageien bei uns auf Gut Richthofen
Ein paar Tage im Etosha NP
Wir waren erstmals im Februar in der Etosha. Für uns war es ein ganz neues Erlebniss. Es gab viele grosse Herden, Jungtiere und zum Teil sehr viel Gras. Gut war das Gebiet um Namutoni und Okakuejo. Die Region um Halali war wie ausgestorben.
Beim grossen Baobab auf der Baobab Game Ranch
Glückstag
Es gibt so Tage, wo man von Glückstagen reden kann, jedenfalls einkaufstechnisch gesehen. Es gibt nämlich noch viel mehr Pechtage. Denn dann gibt es einfach gar nichts was du haben möchtest oder was du haben solltest. An solchen Tagen gehst du ins “Dorf“ und überall ist es das gleiche. Das was dir ausgegangen ist und was es immer gegeben hat, als du es selber auch noch hattest, das gibt es plötzlich nicht mehr. Einfach ausverkauft, nicht auffindbar, verschwunden. Oder noch schlimmer, die Regale wurden mit etwas anderem aufgefüllt, mit etwas, dass du nicht willst. Und solche Tage gibt es nicht nur in Swakopmund sondern im ganzen Land
Was aber eigentlich das „schlimme“ ist, dass man in Namibia alles bekommt was man will, braucht oder glaubt zu brauchen. Ausser vielleicht Tomaten Püree in der Tube, Nespressokapseln oder ähnliche Luxusgüter. Das Problem auf der anderen Seite ist aber und somit sind wir nämlich wieder in Afrika und nicht in Europa, dass gewisse Produkte, an die ich mich gewöhnt habe, plötzlich ausgehen und nicht mehr zu haben sind
Dann beginnt in dir die Begierde zu wachsen, dass du ausgerechnet das haben musst, was es im Moment nicht gibt. Jedes mal suchst du die Regale erfolglos danach ab, aber es ist einfach nicht mehr da. Beispiel leicht gesalzene Chips. Die waren über Wochen nicht mehr verfügbar. Ich habe sogar schon Chrigu damit angesteckt. Nun suchen wir schon zu zweit diese blöden Chips. Dann, irgendwann kommt der Tag wo er freudestrahlend auf mich zu kommt und mir seinen Einkauf zeigt. Leicht gesalzene Chips
Was dann zu beobachten war, dass wir nicht die einzigen waren die diese blöden Chips wollte, sondern noch viele andre auch. So macht es dann schwuppdiwupp, und die Regale sind wieder leer. Gesichtscreme ist eine andere Sache. Die hab ich schon mal ein viertel Jahr gesucht. Überall war sie nicht mehr zu finden und dann, irgendwann, ich habe die Suche schon fast aufgeben, stehen sie wieder in allen Regalen. Und dann kauft man natürlich nicht nur eines, sondern mehrere. Man weiss ja schliesslich nie wie lange es noch zu haben ist. Hier wird man eindeutig zum Hamsterer und hortet Dinge die man vielleicht mal brauchen kann, vielleicht auch nicht.
In Namibia sollte man es auch tunlichst unterlassen mit einem vorgefertigten Menüplan los zu ziehen. Denn irgendetwas, das es dringend für ein Rezept braucht, wird bestimmt nicht aufzutreiben zu sein. Nun kann man leiden und von „Pontius zu Pilatus“ rennen oder einfach losfahren und schauen was so im Angebot ist um daraus etwas schmackhaftes zu machen. Wenn du deinen Kopf aber durchsetzen möchtest, musst du in jeden erdenklichen Laden den ist in näherer Umgebung gibt um dein Glück zu versuchen. Heisst aber noch lange nicht, dass du alles was du brauchst, findest. Dafür verlierst du die Nerven und der Frust ist gross.
Aber es gibt eben auch Glückstag. Ich hatte mal wieder eine lange Liste was alles fehlt oder demnächst am ausgehen ist. Ich machte mir keine grosse Hoffnung alles auf einmal zu finden. Und so beginnt die Einkaufstour gelassen und gemütlich. Chrigu sitzt im Internetcafé und ich schiebe den Wagen durch die Regale. Und auf ein mal, ich biege mit meinem leeren Wagen um die Ecke, was steht denn da plötzlich wieder im Regal, in rauen Massen
die piri-piri Sauce die ich schon sooooo lange gesucht haben. Und eine Wasserkaraffe, was für Überraschung. Wenn das so weiter geht, muss ich ja gar nicht in alle Geschäfte. Doch so einfach ist es dann doch auch wieder nicht. Denn die Oma Rusk mit Kondensmilch gibt es nicht. Also weiter ins nächste Geschäft. Was entdecke ich denn da, wo ich eigentlich ein Löcherbecken aus Stahl suche. Tomaten Püree in der Tube
Gibt es denn so was! Hamster, hamster, man weiss nie! Nach so vielen Erfolgserlebnissen kann es nur besser werden. Also weiter im Shoppingrausch, ins nächste Geschäft. Ich finde ein Stahlbecken, ein Löcherbecken, ein „Passwitt“ (um Kartoffelpüree und Apfelmus zu machen) eine Gugelhopf Form aus Silikon und einen Wäscheständer. Nur die blöden Oma Rusk mit Kondensmilch nicht. Obwohl ich in jedem Geschäft von Swakopmund war. Aber was solls. Dafür kann ich den Einkaufszettel heute mal wegschmeissen und muss nichts für das nächste mal übertragen. Das war also der Glückstag und ein kleiner Ausflug in den Alltag. Eigentlich gibt es ja auch nichts zu Jammern, auch dann nicht, wenn nicht immer alles da ist.
Aber wenn ich es mir genau überlege, warum kann man eigentlich nicht in den Westteil des Etoshanationalparks ??? Genau, weil wir Menschen manchmal genau das haben möchten, was wir gerade nicht bekommen können.
Liebe Grüsse aus Swakopmund wo es uns an nichts fehlt
Mirella und Chrigu
Ostwind
Heute haben wir einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was Ostwind bedeutet. Schon am Abend zuvor war es irgendwie anders also sonst. Wir hatten ein spontanes Forums-bring und braii gemacht da Paula, Ralf sowie die Familie JAW in Swakopmund waren. Es war so ein lauer Sommerabend, wie wir ihn uns schon lange gewünscht haben. Endlich Sommer, endlich nicht mehr frieren. Bis spät in der Nacht haben wir gemütlich zusammengesessen und über dies und das geredet. Wir konnten das Wetter so gar nicht verstehen
Es war einfach warm, es ging kein Luftzug und wir hatten eine sternenklaren Himmel.
Auch am Morgen war es irgendwie anders als sonst. Schon früh lief uns der Schweiss aus allen Poren und die Luftfeuchtigkeit zeigte über 80% an. Urplötzlich, als hätte jemand einen Hebel umgedreht, setzte der Wind ein. Und zwar von Osten. Das konnten wir sehr gut an unserer Fahne sehne, die plötzlich in die andere Richtung wehte. Es gelang uns nicht mal mehr den Sonnenschirm weg zu räumen. Er wurde einfach mitsamt der Halterung aus dem Boden gebrochen und weg war er. Schnell machten wir alle Fenster zu, damit das bisschen Kühl, dass noch im Haus war, nicht auch noch entweichen konnte. Dann haben wir dem Schauspiel zugeschaut. Die Palmen und die anderen Bäume bogen sich bedrohlich tief und alles was nicht niet- und nagel fest war, flog davon. Feinster Sand wehte durch das Rivier und alle Lebewesen suchten irgendwo Schutz. Shira verkroch sich unter das Treppenhaus, Sämy und Ponti zum Nachbar und Garfiel, die rote Katze, dummerweise in die Garage. Kein Vogelzwitschern mehr war zu hören. Nur der Wind pfeift uns um die Ohren. Uns blieb nichts anderes übrig, als drinnen zu verharren und dem Thermometer zuzuschauen wie es stieg. Von 28° dauert es keine halbe Stunde bis es 39° anzeigte. Natürlich musste ich zwischendurch mal nach draussen um zu fühlen wie das ist. Und es hat mich jedes mal fast umgehauen. Es war als ob dich jemand mit einem viel zu heissen Föhn anbläst. Irgendwann, nach etwa zwei Stunden, drehte jemand den Schalter einfach ab und es war wieder windstill. Nur die Hitze blieb zurück. Erstaunlicherweise waren auch die Fensterscheiben sehr warm, obwohl die Sonne nie daran scheint. Feinster Staub hat sich überall hingelegt, er ist nicht zu sehen, aber überall zu spüren.
Es war so heiss, dass sogar wir in den Pool gehüpft sind um uns abzukühlen. Hat nur nicht viel gebracht, denn kam waren wir draussen schlug die Hitze wieder zu. Im Haus war es aber immer noch angenehm kühl und so konnten wir uns bis am Abend dorthin zurückziehen.
Auch der arme Garfiel wurde am Abend noch aus seinem Gefängnis befreit, wir mussten nämlich noch aufräumen und haben zum Glück die Garage wieder geöffnet. Etwas mürrisch war er schon, hat es uns aber nicht all zu lange Übel genommen und zog von dannen.
Für uns war es ein Erlebnis, für die Einheimischen war das noch gar nichts. Ostwind ist dann, wenn man die nächsten Nachbar nicht mehr sehen kann. Wir sind also gespannt
Liebe Grüsse aus dem wirklich heissen Swakopmund
Mirella und Chrigu
Grün, grüner im Dschungel (Teil 2)
Am Chudopwasserloch können wir ein Schauspiel erleben wie wir es noch nie gesehen haben. Lange Zeit sehen wir da und beobachten die Tiere. Unter anderem sind da junge Hyänen, die sehen so putzig aus wie kleine Krangenbären. Und unsere ersten Elndantilopen, die wir in Etosha sehen. Was sind wir doch für Glückspilze
Wir sind wirklich zufrieden und schlürfen gemütlich ein Savanna. Allmählich wird es dunkel und es zieht eine schwarze Regenwand direkt auf uns zu. Und urplötzlich regnet es wie aus Kübeln. Einige Tiere stehen einfach da und warten offensichtlich bis die peitschenden Tropfen vorbei sind. Die Zebras allerdings hüpfen vor Freude herum und scheinen es zu geniessen. Endlich Wasser, endlich Abkühlung. Kaum 10 Minuten später ist der Spuk vorbei und die Sonne scheint wieder vom Himmel. Die Tiere bewegen sich wieder und gehen ihren Tätigkeiten nach, als ob nichts geschehen wäre. Für uns wird es Zeit zurück zu fahren. Doch das ist bei dieser Stimmung gar nicht so einfach. Der Himmel schimmert in allen möglich gelben, roten und violetten Farben. Überall hängen Regenwolken tief am Horizont. Und dazwischen springt eine riesige Springbockherde Luftsprünge. Noch nie haben wir so was gesehen. Es ist traumhaft. Da können uns doch Elefanten und Löwen gestohlen bleiben
Am nächsten Tag geht die Fahrt weiter. Schade, wir wären gerne noch länger in der Etosha geblieben. Wir fahren heute zum grossen Baobab und sind in der Hoffnung, mal wieder einen Baum ohne Blätter zu sehen. Sehr herzlich werden wir von Margret, Helmut und Frank begrüsst und willkommen geheissen. Und wieder einmal haben wir in Namibia eine Perle im Busch gefunden. Klein aber fein. Die Jagd- und Gästefarm hat zwei Zimmer und wirkt auf uns sehr familiär. Auf der Farmrundfahrt sehen wir viele Tiere, uns wird alles erklärt und gezeigt. Und auch hier überwältigt uns das satte grün. Wir waren ja auch schon da oben. Damals war es aber nur heiss und staubtrocken. Namibia sieht so anders aus, so erfrischend und friedlich. Und der Baobab hat natürlich Blätter daran. Ein bisschen sind wir schon enttäuscht, aber die Giraffe die im Hintergrund genüsslich einen Baum abknabbert, entschädigt uns dafür. Bei strömendem Regen fahren wir wieder zum Farmhaus zurück, werden hervorragend bewirtet und geniessen die Einsamkeit am Lagerfeuer bis spät in die Nacht hinein. Am Morgen zieht an unserem Frühstückstisch eine Herde Kuhantilopen vorbei und wir trinken frischen Kaffee da zu. Was will man mehr
Gerne kommen wir wieder, vor allem auch, um die exklusive Campsite, die in Planung ist, zu testen.
Und wenn am Büssli nichts kaputt geht, ist es ein Reifen. Total platt. Hinten links, wie immer. Es würde uns ja richtig langweilig werden, wenn so gar nichts passieren würde.
Wir entscheiden uns nicht die Teerpad zu nehmen und fahren hinter dem Waterberg vorbei. Auch hier, tiefes, saftiges grün soweit das Auge reicht. An gewissen Stellen steht noch das Wasser des letzten Regenschauers und uns kommt es vor wie im Dschungel. So oft sind wir da doch schon durchgefahren, weil die Landschaft so schön ist. Und nun sieht alles so ganz anders aus. Wir sind begeistert. Da wir ja immer noch Schweizer sind, schieben wir noch eine Nacht ein und fahren Weawers Rock an. Auch hier werden wir herzlich empfangen. Das schöne in der Zwischensaison zu reisen, ist, dass die Leute viel mehr Zeit haben und sich auch Zeit nehmen um mit den Gästen zu plaudern. Auch einen neue Erfahrung für uns. Wir geniessen es jedenfalls sehr. Heute sind wir allerdings mit der Campsite nicht so zufrieden. Grund dafür ist, dass dieser Zeltplatz für Autos mit Dachzelt perfekt ist. Nicht aber für ein grosses Bodenzelt. Jeder Stellplatz wurde nämlich so gebaut, dass du mit dem Auto auf zwei befestigte Rampen fährst und so das Auto wirklich gerade seht. Wir hätten also heute mal nichts zu diskutieren gehabt
So natürlich aber nicht. Nach einigen Überlegungen haben wir es dann aber doch geschafft einen Platz für unser Luxuszelt zu finden. (ps: wir nehmen schon südafrikanische Züge an
)
Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem „Townbüro“ bei Bwana Tuke Tuke zog es uns aber schnell auf die Farm. Wir kämpften mit dem Feierabendverkehr und genossen die letzten Sonnenstrahlen auf der Farmpad.
Nun hiess es für uns drei Tage Farm hüten. Wir freuten uns richtig darauf und genossen die Zeit in vollen Zügen. Die Überraschungsgäste wurden verwöhnt, Freunde kamen zu Besuch und schon wieder hiess es Abschied nehmen von Gästen die ihren Synchro hier stehen haben. Wir liessen es sogar 9 mm regnen und ausser einer Taube haben wir auch keine totes Tier zu beklagen. Fast eine Woche sind wir geblieben, haben wieder viele neue Fomis kennen gelernt, interessante Gespräche geführt und lecker gegessen. Sogar der Fahrunterricht kam nicht zu kurz. Einmal durch das Rivier und wieder zurück. Inklusive Luft ablassen, durch tiefe Sandpassagen und über grosse Steine. Hätte nicht gedacht, das so was Spass machen könnte
Liebe Grüsse aus Swakopmund, wo es sehr heiss ist
Mirella und Chrigu
Grün, grüner im Dschungel (1.Teil)
Endlich dürfen auch wir wieder mal auf Pad. Es herrscht Grossaufbruchstimmung auf Gut Richthofen, da auch die Familie Florin sich eine Auszeit für zwei Tage gönnt. Allen fällt der Abschied von der kleinen Sämy schwer, aber Shira hat sich zu einer guten Ersatzmutter entwickelt und schaut sehr aufmerksam zu der Kleinen.
Und ihr werdet staunen. Ja Mirella setzt sich hinter das Steuerrad und fährt das Büssli, dass wieder fährt, durch das Rivier. Und es macht sogar Spass. Das gut ist aber sicher auch, dass mir kein anderes Auto begegnet und ich somit freie Fahrt haben. Ich habe mir das viel schwieriger vorgestellt. Aber es geht eigentlich schon recht gut. Jedenfalls wenn ich nicht zu viel Schalten muss. Denn der 3. Gang hat es so in sich, ist nicht leicht zu finden und Rückwärtsfahren geht noch gar nicht. Chrigu macht sich recht gut als Fahrlehrer, wobei ich mir wünschen würde, er würde mich noch mehr loben. Kommt aber sicher noch.
Auf der Teerstrasse wechseln wir dann die Seiten wieder. Wir wollen es ja nicht gerade übertreiben und so eine Fahrstunde pro Tag reicht auch.
Natürlich kommen wir nachher auch viel schneller voran und schon am frühen Abend erreichen wir unser Ziel. Die Fahrt war überwältigend. Von der knochentrockenen Wüste (obwohl es in Swakopmund auch 7 mm geregnet hat) in die saftig grüne und immer grüner werdenden Etosha. Noch nie haben wir dieses Land so grün erlebt. Es ist so ein anderes Namibia als wir es kennen. Wir sind sehr gespannt was uns im Park alles an Tieren erwartet. Um nicht all zu lange überlegen zu müssen, beschliessen wir mal wieder alle drei Camps zu testen und uns ausgiebig anzuschauen. Da es relativ wenig Touristen hat ist es auch kein Problem Plätze zu bekommen.
Okaukuejo ist eigentlich wie immer. Das Wasserloch grossartig, viele Tiere inkl. Elefanten und Nashörner. Die teuren Flats waren allesamt leer. Der Campingplatz staubig, mit vielen Overlander und die Toiletten funktionieren schon nicht mehr. Was allerdings für uns neu war, ist der Eingang zum Platz und dass sich jetzt da auch Schakale herumtreiben. Um Okaukuejo herum hat es nicht so viel geregnet oder es wurde von den riesigen Zebra- und Springbockherden schon alles abgegrast. An einem frischen Zebrariss tummelten sich an die hundert Geier und sehr viele Schakale. Löwen oder Hyänen haben wir allerdings nicht gesehen. Macht nicht, kommt sicher noch.
Auch Halali war wie immer, wenig Touristen, Honigdachse die Mülltonnen ausräumen und saubere San. Anlagen. Und gesehen haben wir wie immer keine Leoparden. Dieses Glück bleibt den Erstbesuchern vorenthalten. Auch Goas war leer, das heisst wir haben es kaum erkannt, weil es richtig mit frischen und saftigen Gras überwuchert war. Für uns sah es auch aus, als ob da schon lange keine Tiere mehr da waren. Etwas enttäuscht sind wir dann zu Picknickplatz gefahren und haben erst mal ausgiebig Frühstück gegessen. Und das war schon richtig so. Denn kaum 900 Meter von diesem nicht eingezäunten Rastplatz streifen parallel zur Strasse, 9 Löwen faul und mit voll geschlagenen Bäuchen heran. Ganz zu hinters trottet auch noch der majestätische Pascha daher. Leider überqueren sie nicht wie erwartet die Strasse, sondern legten sich in die Büsche. Kaum haben sie sich ganz hingelegt sieht man auch nichts mehr von ihnen. Das hohe Gras verschluckt alle und wären wir nur Minuten früher oder später gekommen, wir hätten sie nicht gesehen. Es war schon fantastisch, diese stolzen Katzen wieder mal so nahe zu sehen.
Von Namutoni waren wir angenehm überrascht. Der Platz ist einfach sehr schön angelegt. Und gerade jetzt wo natürlich die ganzen Wiesen auch saftig grün waren hat es grossen Spass gemacht, das neue grosse Bodenzelt aufzubauen. Es hat nur wenig Leute und jeder hat ausreichend Freiraum sich auszubreiten. Wir verbrachten einen sehr netten Abend mit Leuten die wir kennen gelernt haben und geniessen das Buschkonzert mit Hyänen, Löwen und Schakale.
Zusammenfassen können wir sagen, Etosha lohnt sich immer und wir müssten noch viel mehr Zeit da oben verbringen.
Liebe Grüsse aus Windhoek wo die Sonne vom blauem Himmel strahlt
Mirella und Chrigu

