Zwischen Flip-Flops und Moon-Boots
Europa hat uns wieder. Zwar sind wir noch in Afrika, aber Kapstadt ist einfach kein Afrika mehr. Hier gibt es keinen Busch, nur botanische Gärten, hier gibt es kaum Tiere, ausser ein paar gut erzogene Hunde und schreiende Möwen, hier gibt es keine ungeteerten Strassen und hier wird auch nicht über Camping gesprochen. Dafür gibt es hier Edelboutiquen, Feinschmeckerlokale, Flaschenweine, Cocktails und viele exotische Menschen. Die einen laufen mit Flip Flops und kurzen Hosen herum, die anderen tragen Moon Boots und Pelzmäntel. Das Wetter ist angenehm warm und bis jetzt hat uns der Winterregen verschont.
Nach tagelangen Diskussionen und immer wieder verworfenen Plänen, haben wir uns entschieden, in Kapstadt einen längeren Aufenthalt zu machen. Ich drücke fleissig die Schulbank und hatte am Montag meine erste echte englische Stunde, Chrigu arbeitet an seinen Projekten.
Wir haben mitten in Kapstadt seine Wohnung gefunden, die sich bezahlen lässt. Sie ist zwar nicht das, was wir unter schöner wohnen verstehen, von gut eingerichtet nicht zu sprechen, aber wir werden es wohl überleben. Es sind ja nur vier Wochen. Eine Woche haben wir uns nämlich gestern gerade weg- und dafür im Addo Nationalpark ein gebucht. So werden wir wohl hoffentlich doch noch zu unseren Elefanten kommen.
Die Schule, die ich besuche, macht einen guten Eindruck und ich hoffe, dass ich auch viel lernen werde. Ich bin in einem Intensivkurs und da wir jeweils nur zu zweit in der Klasse sind, kann ich mich auch nicht drücken. Es macht schon Spass, trotzdem muss ich jeden Tag daran denken, was für eine schöne Tour wir doch eigentlich geplant hatten. Aber eben, das Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne hat.
Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Wochenende, wo wir dann ausgiebig Kapstadt erkunden werden.
Herzliche Grüsse aus dem sonnigen Kapstadt
Mirella und Chrigu


Hallo Mirella und Chrigu,
Ihr habt es verdient trotzdem eine schöne Zeit in Kapstadt zu verbringen. Vor allem drücke ich die Daumen, dass ihr viel früher als geplant wieder in Namibia sein werdet,um euer work permit in Empfang zu nehmen.
Ihr werdet eure Wohnung genauso ertragen, wie wir hier mit unserer zu Recht gekommen sind. Es ist immer nur eine begrenzte Zeit. Und das Geld für andere Alternativen wäre es nicht wert gewesen.
Viele Grüße
jaw
Oh, was für ein Abenteuer!
Ich wünsche euch eine gute Zeit in Kapstadt – immerhin ist es das Kap der guten Hoffnung
Liebe Grüsse
Elli
Hallo Ihr 2!
Heb dir das lieber für die Schweiz auf.
Ich wünsche euch eine gute Zeit in Kapstadt.
Mirella, Flip-Flops passen auch zu deinem schlanken Fuss aber Moon-Boots musste jetzt nicht kaufen
Mirella: Time flies when you’re having fun!
Bye for now!
Rebecca
Hoi zäme
Auch wir wünschen euch einen tollen und erlebnisreichen Aufenthalt in Kapstadt. Macht das Beste daraus. Nachholen könnt ihr eure Safari immer noch. Verschoben ist nicht aufgehoben.
Liebe Grüsse aus der sonnigen Heimat
Erika + Toni
also ich finde Capetown fast noch exotischer als Namibia.
Es soll gefaehrliche Ecken geben, also aufgepasst.
Bin super gespannt auf Euren Down-Town-Expeditions-Report.
liebe Gruesse
Pit