Archiv für die Kategorie „Namibia 03/07“
wieder in der Schweiz
Seit gestern sind wir wieder in der Schweiz. Natürlich freuen wir uns hier
über die Sonne und das Grün überall. Da wir aber vom Virus Africanum
befallen sind, können wir nicht warten, bis wir wider Richtung Namibia
ziehen können. In der Zwischenzeit wird es uns sicher auch mit dem
www.namibia-forum.ch nicht langweilig.
Neues fuers Blog
Seit einigen Tagen sind wir gar nicht mehr dazu gekommen unser Blog
weiterzuführen. Wir hatten irgendwie gar keine Zeit dafür. Die Tage
waren sehr schön, spannend und erholsam und am Abend sind wir lange
zusammengessessen und haben gequatscht. Deshalb hier noch eine kurze
Zusammenfassung was wir in den letzten Tagen erlebt haben.
Etosha: Wir waren noch zwei Tage im Etosha NP. Die Gegend um Namiutoni
war wunderschön und sehr Tierreich. Auch Löwen und Elefanten konnten wir
sehen. Speziell Andre hat sich sehr darüber gefreut.
Okonjima: Spontan haben wir uns entschlossen zwei Nächte auf Okonjima
Lodge und bei der AfriCat Foundation zu übernachten. Wir haben dabei das
Main und das Busch Camp kennengelernt. Beide Camps sind schön, das
Bush Camp auch noch luxuriös.
Wir haben viel über die Arbeit von AfriCat erfahren. Diese macht einen
sehr seriösen Eindruck. Nach eigenen Angaben, können ca. 85% der Katzen
(Gepard und Leopard) die zu AfriCat kommen wieder ausgewildert werden.
Windhoek: Gestern fuhren wir nach Windhoek. Bei Carsten Möhle haben wir
eine Stadtrundfahrt gebucht. Diese war einfach nur sensationell. Neben
einer normalen Besichtigungstour wie sie auch von andern angeboten wird,
ist ein wichtiger Teil Katatura (dem Slum von Windhoek) gewidmet.
Carsten vermittelt viel über die Bedeutung von Katatura und bringt einem
auch die Menschen nahe. Sehr Nahe waren uns die Kinder, immer mehr von
Ihnen sind auf den offenen Landrover gesprungen und haben mit uns eine
kleine Tour gemacht. Die lachenden Gesichter von den Kindern wie von uns
haben Bande gesprochen.
Der Abschluss war noch eine kleine 4×4 Tour auf einen Hügel um einen
schönen Ausblick über Windhoek zu erhalten. Um heftige Touren zu fahren,
muss man nicht einmal Windhoek verlassen!
Ondekaremba: Nun sind wir wieder auf Ondekaremba. Unsere Tour ist zu
Ende. Morgen fliegen wir nach Hause. Auch wenn wir uns sehr auf unser
Heim, die Tiere und die Menschen zu Hause freuen, ist die Zeit hier in
Namibia wieder mal viel zu schnell vergangen.
Liebe Grüsse aus Namibia
Highlight des Tages …
Seit einigen Tagen sind wir wieder in der Etosha. Ich weiss, wir
widerholen uns, aber es hat unglaublich viele Tiere. Nicht nur hie in
der Etosha, sondern auch schon auf dem Weg von Sesfontain nach Palmwag
und dann weiter nach Kamanjab. Speziell aufgefallen ist uns das Gebiet
um den Grrotbergpass. Das wir auf einer der nächsten Reise sicher eine
Station wert sein.
Das Highlight von heute war ein Leopard an seinem Riss. Nur einige Meter
neben dem Weg lag der gerissene Sprinbock im Gebüsch und der Leopard
selber war kaum weiter weg. Wir konnten eine Stunde zuschauen wie zuerst
eine Giraffe die des Weges kam die Katze störte und anschliessend die
Schakale auf den Riss aufmerksam wurden und auch einen Happen davon
wollten. Viel zu schnell ging die Sonne unter und wir mussten zurück ins
Camp Namutoni.
Als wir ins Camp zurückkamen waren Andrea und Andre bereits mit einem
leckeren Braten aus dem Potije fertig, dazu gabe es Kartoffelstock und
eine Brandy-Sauce … Mmhhhhhhh.
wieder draussen
Gestern Nach mussten wir ins Bett mit dem Wissen, dass unser Fahrzeug
ganz alleine im Hoanib steht. Da hat es Elefanten und sogar Löwen. Der
Manager der Lodge hat nur gemeint: Da ist Euer Wagen sicher, die haben
alle Angst vor den Löwen …
Am Morgen sind wir dann mit Unimog und zwei Einheimischen zu unserem
Wagen gefahren. Der Wächter am Gate hat uns schon begrüsst, mit den
Worten, dass eben noch ein Elefant da war. Tatsächlich stand dieser
hundert Meter Flussabwärts im Schilf und hat gefressen.
1. Versuch: Unimog anhängen, nach hinten rausziehen
Dauer 1.5 Stunden
Ergebniss: keinen Millimeter
2. Versuch: Unimog vorne anhängen und ziehen:
Dauer 0.5 Stunden
Ergebniss: auch nicht besser
3. Versuch: Viel Graben, Wagen anheben und Steine unter die Räder …
Dauer 3 Stunden
Ergebniss: Unser Fahrzeug ist aus eigener Kraft herausgekommen
Nun wissen wir, wie ein Fahrzeug aus dem Schlamm befreit werden kann und
dass es eine unglaubliche Arbeit ist, die wir selber nie so schnell
geschafft hätten. Eine unglaubliche Erfahrung, die zwar viel Zeit
gekostet hat, über die wir aber noch in Jahren die wildesten Geschichten
erzählen können.
Spitzmaulnashorn
Heute sind wir von Palmwag Richtung Norden, nach Sesfontain gefahren.
Schon kurz nach dem Start sind uns wieder unglaublich viele Tiere
aufgefallen, sogar Giraffen waren mit dabei. Plötzlch sieht Mirella
nicht weit neben der Strasse auch noch eines der sehr seltenen
Spitzmaulnashörner. Minutenlang ist es in unserer Nähe geblieben, so
dass wir einige Fotos machen konnten. In Sesfontain haben wir von
unserem Erlebniss erzählt. Der Manager, seit 8 Jahren hier tätig, fährt
jedes Jahr viele Male diese Strecke und hat nie eines gesehen …
Versenkt
Anschliessend haben wir uns auf den Weg Richtung Hoanib gemacht, nach
einiger Fahrt, waren wir erstaunt, dass da tatsächlich ein Gate ist. So
mussten wir für die einfahrt ins Konzezionnsgebiet (gehört auch zu
Palmwag) N$ 70.- pro Fahrzeug und 30.- pro Person bezahlen.
Der Wächter am Tor hat noch gesagt, dass der Hoanib vor zwei gelaufen
sei und noch sehr nass ist. Trotzdem sind wir hineingefahren.
Etwa 100 Meter nach dem Gate ist die erste Wasserdurchquerung, ich
wollte weiter vorne wo es weniger Wasser hatte hindurch und habe mich
gleich so festgefahren, dass das Fahrzeug auch jetzt noch da steckt.
Nach vielen Versuchen mit Sandblechen, Hijack, Schaufeln und schleppen
mit dem zweiten Fahrzeug, standen wir vor Schmutz. Das Auto hat sich
keinen Milimeter bewegt. Per Satellitentelefon haben wir in Sesfontain
um Hilfe gebeten, leider ist diese (mit einem Unimog) erst morgen
verfügbar. So sitzen wir nun in der Sesfontain Lodge im alten Deutschen
Fort und freuen uns bereits jetzt auf die morgige Schlammschlacht.
Liebe Grüsse aus der Hitze
Ausflüge um Swakopmund
Gestern haben wir die Bootstour gemacht. Neben Robben und Delfinen freuen uns immer wieder die Pelikane die neben dem Boot fliegen und aus der Hand gefüttert werden können. Einige von uns haben sich auch noch an den leckeren Austern und dem Sekt erfreut, die es zum Abschluss der Tour gab.
Anschliessend waren wir an der Düne 7 wo Ändu und Chrigu sich eine kurze Tour mit dem Quad Bike gegönnt haben. Die ersten Dünen waren noch sehr klein, doch auf der Abschlussdüne wurde es uns beim runterschauen schon schlecht. Hat trotzdem alles geklappt und viel Spass gemacht. Dass wir dabei von einem Führer begeleitet wurden hat uns den Einstieg in dieses Fahrzeug leicht gemacht.
Am Abend waren wir wie schon am Vortag mit Peter und Gisela essen. Ich bin froh verlassen wir Swakop wieder. Dann gibt es mit gutem Gewissen wieder mal Fleisch, die sehr leckeren Fische, Muscheln und Schalentiere hier sind einfach ein Muss.
Heute geht es nach einer abschliessenden Shoppingtour in den Mesumkrater, anschliessend weiter via Skelettküste nach Palmwag.
Schnelles Internet in Swakopmund
Im Moment sitzen wir im Garten des Gästehauses Secret Garden in
Swakopmund und geniessen es, dass wir hier einen kostenlosen Hotspot
zur Verfügung haben. So sind wir auch in der Lage einige Bilder in
besserer Qualität ins Blog zu stellen.
Nun werden wir einige Tage in Swakopmund verbringen um uns uf die
nächsten Nächte in der Wildniss vorzubereiten und morgen auch noch
eine Bootstour zu den Robben und Delfinen zu machen
in der Wildnis
Wir sind in der Wildnis angekommen. Erst waren wir auf dem sehr einsamen
Mirabib und nun sind wir noch einmal auf Rock Arch um die Landschaft zu
geniessen. Auf dem Weg hierher haben wir unglaublich viele Tiere
gesehen. Die Springböcke flogen beinahe über die Strasse und die
Strausse sind manchmal für hunderte Meter neben uns am rennen.
Im Sossusvlei konnten wir viele wunderbaren Fotos machen. Nach einer
Weile und einem anständigen Sundowner stand aber der Spass im
Vordergrund.
Gestern haben wir uns dan an Langzeitaufnahmen mit zusätzlicher
Lightshow versucht.
Morgen geht es weiter nach Swakopmund um wieder mal die Zivilisation und
eine Dusche zu sehen. Wir haben es nötig…
Ein Hallo aus Namiba
Andrea, Andre, Mirella und Chrigu
P.S. Heute gab es feines Filet Stroganof mit Polenta natürlich aus
unsere Buschküche.
nun sind wir vier
Seit gestern sind wir zu viert unterwegs. Wir (Andrea, Mirella, Andre
und Chrigu) haben uns auf Rooiklip verabredet und zusammen mit Lore und
Frans einige wunderbare Stunden verbracht. Auf einer sehr schönen
Campsite haben wir unter den Felsen übernachtet.
Zuvor war ich bei Archers Rock für eine Nacht mutterselen alleine. Die
Stimmung da, war sensationell. Viele vom Wind ausgehölte Felsen liegen
über ein riesiges Grasland verteilt. Die Felsen haben unglaubliche
Formen und Farben und hinter jeder Ecke oder Bodensenke sieht es wieder
anders aus. Am nächsten Morgen bin ich via Blutkoppe quer durch das
ganze Naukluft Gebiet zum Fuss des Gamsberg zu unserm Treffpunkt
gefahren. Da werden wir in ein paar Tagen zu viert nochmals
vorbeischauen.
Nun befinden wir uns in der Gegend von Solitaire um morgen zum
Sossusvlei weiter zu fahren.
Liebe Grüsse aus Namibia
P.S. Wir hatten leckeren Springbock zum Nachtessen und haben ganz
nebenbei auch noch Rostbeef im Potjie gemacht, das es morgen zum kalt
essen gibt … mmmhhhhhh

