Archiv für die Kategorie „Namibia 11/07“

am Rand der Etosha

Nach einem leckeren Essen in der Lodge und der Bekanntschaft von Jacqueline und Rafael (zwei Schweizern auf langer Reise) sitzen wir nun auf dem Onguma Buschcamp Campingplatz und führen wieder mal unser Blog nach.

Onguma BushcampOnguma WasserlochCampingplatz

Wir haben ja schon von Midgard berichtet. Gestern morgen fuhren wir nochmals durch “unseren” Park. Irgendwie scheint das Ganze ein Flop zu sein, dabei hat es uns da gut gefallen. Wir haben einen wunderbaren Aussichtspunkt gefunden. Wahrscheinlich waren wir aber die einzigen im ganzen Park. Die Nachfrage hat gezeigt, dass an diesem Tag 76 Lodgegäste anwesend sein werden. Das klingt nach viel. Wer aber das 900 Personen Restaurant, die Pools, Tennisplätze und die grossen Pferdekoppeln gesehen hat, weiss, dass es immer noch sehr leer sein wird. Für uns auf jeden Fall ein Campingplatz für die erste Nacht, den wir uns merken werden.

Midgard AussichtsterasseWarzenschweineWaterberg

Von Midgard aus, haben wir uns Richtung Waterberg auf den Weg gemacht. Einige todesmutige Kudus und eine Kuhantillope die von einem Hund gejagt wurde, wollten sich noch auf unsere Motorhaube stürzen. Zum Glück funktionieren unsere Bremsen gut. Am Waterberg haben wir Jörg getroffen, der eine Tour geleitet hat. Zusammen haben wir einige vergnügliche Stunden bei der einen oder anderen Flasche Wein gehabt. Schön, dass dieses Treffen geklappt hat.

Unterwegs Richtung GrootfontainImmer wieder Tore öffnenKühe am Strassenrand

Auf den Tipp von Jörg, sind wir heute bei Tiegerquelle in Grootfontain vorbeigefahren. Dabei handelt es sich um eine Gärtnerei mit Zimmern und Campingplatz und vor allem mit ausgezeichnetem Essen. Leider konnten wir das nicht probieren, wir hätten uns einige Stunden eher anmelden sollen. Beim nächsten Besuch in der Gegend vergessen wir das bestimmt nicht. Es hat so gut aus der Küche gerochen.

Wie gesagt, sitzen wir nun in Onguma auf dem Campingplatz. Der kostet erfreulicherweise “nur” 80 N$ pro Person obschon die Camps in der Etosha ja enorm aufgeschlagen haben. So haben wir das Geld lieber in ein gutes Essen und eine Flasche Südafrikanischen Merlot angelegt. Morgen werden wir aber die Etosha-Preise kennen lernen. Schliesslich wollen wir uns ein Bild machen, wie es nach den Umbauten und Preiserhöhungen Anfang November aussieht. Über die neuen Restaurants haben wir bisher fast nur schlechtes gehört.
Liebe Grüsse vom Rand der Etosha
Chrigu & Mirella

Sehr spezielle Campsite

Gestern sind wir zur Farm Heimat bei Dordabis gefahren. Ulli hat mir da eine SIM-Karte für unser Iridium-Telefon deponiert. Unterwegs haben wir viele dieserweisse Blüten gesehen.

nam-03.jpgnam-02.jpgnam-05.jpg

Mit Rainer Seifart (Besitzer der Farm Heimat) haben wir einige schöne und interessante Stunden verbracht. Er hat uns ein bisschen von der Farm gezeigt und wir durften uns beim Schafe und Ziegen zählen versuchen.

ZiegeZiegen und Schafe

Die Nacht haben wir im Dachzelt verbracht. Gegen morgen wurde es recht kühl. Auch heute Abend haben wir uns schon wieder warm angezogen. Es darf also gerne noch ein wenig wärmer werden!

Mirella beim Wein abfüllenCamping auf der Farm Heimat

Nun sind wir über Nebenstrassen Richtung Okahandia gefahren. Unterwegs gibt es die Midgard Lodge und Ressort. Das Ding ist riesig, für unseren Eindruck aber recht leer und ein wenig heruntergekommen. Die Campsite liegt ausserhalb in einem kleinen Gamepark und bietet mindestens hundert Personen Platz. Da sind wir nun ganz alleine und geniessen den Abend.

ein riesieger Campingplatz für uns alleinewer braucht denn solche Lampen?Mmhhh, leckeres Rauchfleisch

In “unserem” kleinen Gamepark, haben wir viel Wild gesehen, sogar die ersten Giraffen und Weissschwanzgnus waren mit dabei. Allerdings hat es mit dem Anschleichen mit der Kamera nicht so gut geklappt. Es ist einfacher mit dem Auto vorzufahren. Davor haben die Tiere weniger Angst als von uns :(
Am Abend haben wir noch Besuch von Motten die uns unseren Wein nicht gönnen.

Camping auf MidgardMottenNachts auf dem Campingplatz

Morgen geht es an den Waterberg wo wir Jörg (vom Forum) treffen. Langsam zieht es uns Richtung Norden.

Herzliche Grüsse aus dem Swakoptal
Chrigu und Mirella

P.S. Wegen dem schlechten Handy-Empfang kommt dieser Blog-Beitrag schon mal per Iridium und Satellit.

In Windhoek angekommen

Da wir am Montag schon nach Frankfurt gefahren sind und vom feinsten von Anni, Heinz und Stefan bewirtet und unterhalten wurden (VIELEN, VIELEN DANK!) war die Fahrt zum Flughafen nur ein Katzensprung. Am Flughafen war die Überraschung und Freude gross. Wir haben Sämmy und Jürgen getroffen, die uns eine gute Reise gewünscht und Grüsse ausgerichtet haben. Das macht richtig Freude. Vor dem Flug haben wir noch Jochen und Susi kennengelernt. Sie sind auch im Forum und haben Ihre erste Namibia-Reise in Angriff genommen. Dazu gibt es auch ein Blog unter:
Susi und Jochen in Namibia

Der Flug war dank der Schlaftablette im Nu vorbei. Am Flughafen wurden wir schon von Noelene erwartet die uns in Ihr Vineyard Country B&B in Klein Windhoek gefahren hat. Von da aus haben wir noch unser Auto in der Garage abgeholt. Es war wieder mal ein Service und eine neue Batterie fällig. Anschliessend sind wir in die Stadt gefahren um erste Besorgungen zu machen. Eine Tangokarte fürs Handy hatte ich schon, diese liess ich auch fürs Internet freischalten. Das hat ganz offensichtlich gut geklappt, denn über diese wird im Moment das Blog gefüllt :)

Kurz hat uns auch Helena vom Lake Oanob besucht. Ihr haben wir ja ein paar Flyer mitgebracht. Hoffentlich können wir am Ende der Reise da noch vorbeischauen.

Nach einem Nickerchen in unserem Zimmer haben wir einen Blick in unsere Boxen geworfen. Wir haben unser ganzes Gepäck im Auto in verschiedenen Boxen (kleine 20 Liter Boxen bis zu grossen 90 Liter Boxen, die alle stapelbar sind). So gibt es eine für Kleider, eine für Lebensmittel, eine Krimskramsbox in der vom Bauplan des Autos bis zur Wäscheleine fast alles zu finden ist und natürlich auch eine Kabelbox, eine Medizinbox oder eine Frühstückbox. Alles hat sein Plätzchen und ist bestens organisiert. Nur darf ich da nichts suchen ;) weil sonst das Chaos perfekt ist.
Eigentlich haben wir fast alles was wir brauchen. Die Getränke müssen noch aufgestockt werden und auch frische Lebensmittel fehlen noch. Morgen decken wir uns noch damit ein und dann geht es los.

Am Abend durfte natürlich ein Besuch im sehr vollen Joes Biergarten nicht fehlen. Der Gemsbock (Oryx) war wie immer lecker und eine gute Einstimmung auf unsere kulinarische Reise.

Liebe Grüsse aus Namibia
Chrigu & Mirella

Tschüüüüssssss

Nach einem letzten Blick vom Balkon aus über den Thunersee (eigentlich ist es ja hier auch schön :) aber einfach zu kalt) freuen wir uns auf Namibia.

faulensee01.jpg

Heute geht es mit der Bahn nach Frankfurt um Bekannte zu besuchen und morgen fliegen wir mit der Air-Namibia direkt nach Windhoek. Mit im Gepäck sind unter anderm noch 5 kg Flyer. Einerseits vom Namibia-Forum und andererseits vom Lake Oanob. Damit nutzen wir aber unsere Grenze von 40kg voll aus. Vom Handgepäck, das natürlich durch die Kameras und das Notebook wie immer zu schwer ist sprechen wir lieber gar nicht.

Der Bahnstreik in Deutschland ist ja im Moment ausgesetzt, so dass wir mit einer problemlosen Fahrt rechnen.

Machts gut, der nächste Eintrag kommt schon aus Namibia :D
Chrigu & Mirella

Noch zu Hause

Unser Standort: Faulensee

Seit gestern schneit es hier in der Schweiz. Überall liegt der Schnee und auch die Temperaturen sind dementsprechend kalt. So freuen wir uns, dass es bald losgeht.

Ich habe übrigens noch den Standort in unser Blog eingebaut. Immer wenn Ihr die kleine Weltkugel seht, könnt Ihr darauf klicken und erhaltet eine Karte mit dem Standort.
Natürlich lassen sich auch die kleinen Fotos anklicken :)

Herzliche Grüsse
Chrigu

Ab nach Namibia

In einigen Tagen ist es endlich soweit. Es geht wieder einmal nach Namibia. Vom 19.11. bis am 20.12. sind wir unterwegs.

Genaue Reispläne haben wir nicht. Ein paar Orte möchten wir aber gerne besuchen. Das sind:

Etosha NP
Nach den Umbauarbeiten möchten wir uns ein eigenes Bild machen und vielleicht gelingt uns sogar das eine oder andere gute Tierfoto

Hoanib
Versenkt während der letzten Tour sind wir im Hoanib stecken geblieben, mal schauen ob wir diesmal weiter kommen und ob man unser Loch noch sieht :)
In der Gegend hat es einige Wüstenelefanten und auch Wüstenlöwen, vielleicht haben wir ja Glück diese zu sehen.

Epupa-Fälle
Wir reisen nun schon seit Jahren ins südliche Afrika, bis an die Epupa-Fälle haben wir es aber bisher nie geschafft. In vier Wochen sollten wir es auch mit unserem langsamen Tempo bis da rauf schaffen.

Doros-Krater
Zwischen Twyfelfontain und Brandberg West gibt es eine 4×4-Strecke die am Doros-Krater vorbei kommt. Als wir diese vor einigen Jahren gefahren sind, hat uns die Strecke so gut gefallen, dass wir sie wieder einmal fahren möchten.

Namib-Naukluft Park
NaukluftWir waren im März überrascht wie gut es uns Landschaftlich gefallen hat und dass wir so viele Tiere gesehen haben. Nun möchten wir wissen, ob das auch jetzt, am Ende der Trockenzeit noch so ist. Sollte es schon geregnet haben und grün spriessen, wird es sowieso wunderschön.

Freunde und Bekannte
Durch die letzten Reisen haben wir mittlerweile einige Bekanntschaften und Freunde in Namibia, die wir wieder mal besuchen möchten. Und auch übers Namibia-Forum hat es einige Kontakte gegeben. Mal schauen, wen wir tatsächlich unterwegs alles treffen.

Auf alle Fälle freuen wir uns auf eine weitere unvergessliche Tour. Wie wir das schon die letzten Male gemacht haben, versuchen wir unser Blog von unterwegs zu füttern. Schau einfach wieder mal vorbei ;)

Liebe Grüsse
Chrigu & Mirella